Samstag, Januar 25, 2014
Minus vierzehn...
Mittwoch, Januar 15, 2014
Hausgreul...
... anderswo auch bekannt als Schrottwichteln heißt es alle Jahre wieder bei W. Mit der traditionellen Linsensuppe und diversen Alkoholika angewärmt, starteten wir also ins wilde Gewürfel um das hässlichste Geschenk des vergangenen Jahres. Eine Runde mit verpackten Greueln, dann auspacken, und schließlich dem Obergreul ins fiese Auge blickend, noch eine Runde würfeln.
Und - tataaahh - hier ist es:
Glücklicherweise haben es nicht wir, sondern jemand anderes aus der Runde "gewonnen". Puh, ausatmen.
Ich freue mich auf das nächste Jahr (Nummer 7 in dieser Zusammensetzung!) und sage DANKE W. für den schönen Abend!
Mittwoch, Januar 08, 2014
Sich wie 88 fühlen...
... ist mit einer Nackenblockierung ganz einfach! Aber nicht schön - grrr. Einmal zu viel auf dem Bürostuhl gereckt, dann ein stechender Schmerz im Nacken und plötzlich ging gar nichts mehr. Das war Montag. Nach einem 24-stündigen Aufenthalt in der Waagerechten mit unablässiger Wärmezufuhr, gestern dann eine Physiobehandlung, die zumindest heute für etwas Entspannung gesorgt hat Aber ganz hergestellt fühle ich mich immer noch nicht und vom Wärmepflaster habe ich ein Brandblase (!) im Nacken. Kleine Beschwerde beim Hersteller... mmhh?!
Bitte einmal Daumen drücken, dass die Reste des frühzeitig Versehrtseins ganz schnell verschwinden und ich wieder wie eine 22-jährige durchs Leben hüpfen kann. Danke.
Freitag, Januar 03, 2014
Jahresexperiment 2013: ein Jahr nicht fliegen
Große Augen und ein leicht abschätziges Funkeln in denselben, sobald wir unser Jahresexperiment im Freundes- oder gar Familienkreis vortrugen. Das des vergangenen: ein Jahr lang wollten wir nicht fliegen. Sondern Zug fahren oder mal ein Auto leihen - im Urlaub. Oder Carsharing benutzen - zu Hause. Mit den zwei großen Anbietern in Berlin des "Carsharings to go" hätten wir jederzeit mehr als 1.000 Autos zur freien Verfügung. Das sollte also klappen. Denn das Reisen, so die selbstkritische Einschätzung, macht bei uns Bio-Fraßen und Öko-Konsumenten den allergrößten CO2-Fußabdruck aus. Und die ganzen Anstrengungen an anderen Fronten zunichte. Warum also nicht dort anfangen, wo es auch richtig weh tut?! Das Funkeln in den Augen unserer Gesprächspartner verriet uns, dass die Idee gelinde gesagt verrückt schien.
Der Kurztrip nach Barcelona flog sprichwörtlich als erstes von der Urlaubsliste. Autsch, wollten wir nicht M. besuchen? Verschoben. Der Pfingsturlaub ging an die Ostsee und Schritt für Schritt nach Norden, nach Schweden - Freunde besuchen in Etappen. Wir stellen fest: Urlaub machen, ohne zu fliegen, kostet Zeit. Wir reisen langsam, machen Zwischenstopps, entdecken neue Reiserouten und halten in Städten an, die nicht auf der Prioritätenliste oben stehen. Lübeck zum Beispiel - sehr schön ist es da! Kostet Nicht-Fliegen also Zeit oder verschafft es nicht vielmehr Momente an anderen Orten, an die wir sonst nicht gelangt wären?
Leider haben wir das selbst auferlegte Flugverbot auf dieser Reise gebrochen - das will ich nicht verheimlichen. Auf dem Rückweg von
Schweden. Die Reise von Göteborg nach Berlin sollte 19 Stunden dauern, da es leider den schönen Nachtzug via Sassnitz nicht mehr gibt. Und das war uns bei dem 9-Tagestripp (Darß - Lübeck - Göteborg) doch zu viel. Nochmal autsch.
Der Sommerurlaub - also nach Süden soll es schon gehen. Wir brauchen Sonne! Mit dem Zug nach Italien? Von Berlin aus - puuuhh?! Auch hier hilft wieder die Etappenregel. Auf dem Hinweg in München halt machen und endlich mal die drittgrößte Stadt Deutschlands kennenlernen. Fast peinlich, noch nie in München gewesen zu sein. Dann mit dem Nachtzug nach Venedig - was ja schon fast literarisch ist. Und Venedig um 7.00 Uhr ist einfach umwerfend. Auf dem Rückweg machen wir Halt in Erlangen - wieder bei Freunden. Langsames Reisen bereichert also ungemein. Hätten wir den B. andernfalls besucht? Sicher, aber vielleicht später.
Mein Fazit: Es geht. Schöne Urlaubsziele sind auch ohne den Flieger zu erreichen - ein bisschen Kreativität und Zeit braucht es allerdings. Aber dann springt viel heraus: gewonnene Zeit für scheinbar Abseitiges, Freundesbesuche, Zugfahrten durch tolle Landschaften, Autos leihen für die man weder TÜV noch Steuern zahlen muss. Zuletzt: Wichtige Erkenntnis aus dem "Schwedendebakel": Wo Wasser ist, dauert es länger. Wer hätte das gedacht ...
Mittwoch, Januar 01, 2014
One apple a day...
... lautet unser neues Jahresexperiment. Und wenn wir wirklich im ganzen Jahr 2014 keinen Doktor benötigen, ess ich mein weiteres Leben lang jeden Tag einen Apfel. Versprochen. Die kleine Versuchsreihe begleite ich in regelmäßigen (verträglichen) Abständen hier auf dem Blog mit Bildern.
Labels: Apfel
Sonntag, Dezember 29, 2013
Regenbogenstumpen...
... über Groitzsch.
Donnerstag, Dezember 26, 2013
Familienzeit
Labels: Weihnachten
Dienstag, Dezember 24, 2013
Weihnachten und so...
Labels: Rheinland, Weihnachten
Freitag, Dezember 20, 2013
ein neuer versuch... und frohe weihnachten!
zwei jahre funkstille und dann dachte ich spontan beim blättern durch alte posts: das ist doch irgendwie schön, so ein blog. zurückschauen macht richtig spaß und mit bildern noch mehr. wahrscheinlich gibt es mittlerweile tolle apps, mit denen ich von unterwegs bloggen kann und alles ist noch viel komfortabler in der social media-welt geworden.
so soll es also sein: ein neuer versuch.
es hat sich ganz schön viel getan in den letzten jahren - der versuch zurückzublicken. eine neue wohnung mit garten - doppelgrins. ein neuer job - keine pandas mehr, dafür immer noch öko :-) mit ganz viel zufriedenheit. fühlt sich gut an und darf so bleiben. m. arbeitet auch in neuen zusammenhängen - wenn ich das mal verklausuliert sagen darf - woran sie und irgendwie auch ich uns immer noch gewöhnen. freunde gehen aus berlin weg (schluchz, b.) und andere kommen wieder. beziehungen kommen, gehen und sind schwierig. mal so mal so, eben. kinder kommen - aber nicht überall. und dann wird doch alles gut. ganz schön viel trubel bei allem, was doch auch gleich bleibt. und mal wieder jahresende, weihnachten steht vor der tür und eine reise ins rheinland und nach groitzsch an.
für den nächsten eintrag verspreche ich dann bilder - wie gesagt, muss noch die app-lage checken - und ich freue mich auf den austausch mit euch!
Sonntag, Februar 06, 2011
die berlinerin ist zu faul für's bloggen...
... und sieht es endlich ein. zu viel online-leben geht nicht. zur zeit zumindest. deshalb wird es nach diesem eintrag vorerst keine weiteren blogposts geben. es waren fünf schöne jahre mit viel dokumentarischem, einigen gedanken und manchem spontanem. das gibt's weiter auf anderen kanälen. sehe euch dort - ciao.
Dienstag, Juni 01, 2010
horst...
... ist weg. so schnell kann das gehen. keine lust mehr oder schwer beleidigt - so richtig nachvollziehen kann man die entscheidung von herrn k. nicht. eine schlappe allerdings mehr für die bundesregierung. wer wollte da nicht insgeheim schadenfroh in-sich-hinein-grinsen?!
schönster spruch dazu zitiere ich aus twitter: "will der guideo sich nicht auch mal zum horst machen?!"
Sonntag, Mai 30, 2010
knoten üben
Montag, Mai 24, 2010
neuer lieblingsort
TEMPELHOF (großbuchstaben, sic!)
das will was heißen. endlich macht die schließung des flughafens sinn. bzw. die öffnung für die allgemeinheit! es ist einfach der wahnsinn: am ende der kilometerlangen landebahn zu stehen und eigentlich nur himmel zu sehen. und grillplätze und inline-skate-bahnen und vogelschutzwiesen und und und. wir haben einen kleinen regenausflug gemacht und dann bei den sommerstrahlen, die sich durch die wolken gekämpft haben, gedacht: wow, jetzt kann der sommer kommen!




Samstag, Mai 01, 2010
erster mai nazifrei
... war das motto des tages. als teil eines blockadepunktes demnach auch teil der aktion. viel "aktion" hab ich aber (zum glück) nicht bekommen. bis auf ein paar schwer geschützt polizisten, die von allen seiten ausgebuht wurden, gab es keine brenzligen situationen. und selbst diese war nicht wirklich brenzlig. die stimmung in der blockade mit 1.500 menschen immerhin war eher gelassen und volksfestähnlich - nur bierverkäufer gab's nicht. das wär in kreuzberg aber anders gelaufen! das ganz sah so aus: 
und war alles in allem erfolgreich, denn die nazis mussten nach ca. 4h sammeln und anreisen (war wohl nicht so leicht, mmmh ;) auch schon wieder abreisen. eine demo durch berlin prenzlberg gab's jedenfalls nicht. soweit käm's noch! nachlesen, in echtzeit, wie's war geht hier.
danach war dann maifest in kreuzberg angesagt:
sieht irgendwie genauso aus, oder?!
Dienstag, April 13, 2010
keine eulen nach athen getragen...
... weiße rosen gab's auch nicht und überhaupt steht griechenland noch! so jetzt isses raus! man bekommt wirklich jede menge kommentare wenn man dieser tage dieses wunderschöne südeuropäische land besucht. und dabei isses soo schön! athen zumindestens rockt. alte steine, lebendige stadt (schön ist sie nur bedingt, das gebe ich zu), das meer vor der nase und anfang april auf dem balkon essen. wo kann man das in deutschland zur zeit? in rostock nicht und in freiburg fehlt das große wasser.
wir jedenfalls haben den kurzausflug über ostern sehr genossen und hier gibt es für neugierige ein paar bilder:
die akropolis bei tag...
... und bei nacht...
... so schön...
...wär man nur allein.
alte steine überall.
tauben am strand...
... und hunde die auf der straße wohnen.
ach ja, und ostern war auch!
Samstag, Februar 06, 2010
shoppingsamstage...
... sind ja eigentlich nicht so meins. aber heute war's super: m19 zum ku'damm, bei p&c mit einigem erfolg geshoppt, leckerer snack bei butter lindner (wo mir eine rohe knobizehe fast den magen verrenkte und der tour ein ende bereitet hätte), weiter: lonely men im kdw gucken 
und endlich mal bei j.'s lieblingsmarke sales-einkäufe gemacht und dann ganz vorne oben in der m19 wieder zurück. 
um zu hause einen espresso, und für absolute dekandenz ein glässchen sekt, zu trinken. wahnsinn! jetzt kann der abend kommen...
Freitag, Januar 22, 2010
ein klavier im wohnzimmer


es ist angekommen, wir haben es hochgeschleppt (nur möglich dank eines kräftigen transporterfahrers) und gestern abend auch endlich zusammen gebaut. puh, eigentlich hat die m. alles alleine gemacht, weil ich immer noch schwächel. aber es sieht wunderbar aus. hab auch schon meine drei übungen geübt, die mir der j.-klavierlehrer beigebracht hat und versuche noten zu lernen. nochmal puh, auf welcher linie war nochmal das e? man, wieso weiß man so etwas nicht mehr?!
Dienstag, Januar 12, 2010
nicht haben sondern sein...
... ist mein motto des jahres!
1. akt: die anmeldung in der stadtbibliothek.
was für ein wunderbares gefühl, nach 14 jahren pause wieder durch die gänge einer bibliothek zu schlendern (außerhalb der uni-bibo-verpflichtungen natürlich) und den etwas angestaubten duft von wichtigen und unwichtigen papierwerken zu schnuppern. auf kalten fensterbänken zu sitzen. zu überlegen, ob es lieber die zeitgenössische indische literatur oder endlich mal carlos fuentes sein soll, den man eigentlich in der uni zwangsweise hätte lesen sollen. super! das erste buch ist bereits ausgelesen - ein krimi der extraklasse (dieses genre lange von mir - fälschlicherweise! - verachtet) von fred vargas und der versuch in die mexikanische literatur einzusteigen.
2. akt: meine erste klavierstunde.
klingt jetzt irgendwie wie der bildungsbürgerlichste eintrag seit es dieses blog gibt, aber es war toll. endlich mal wieder völlig unvoreingenommen an eine situation gehen, in der man sich (eigentlich) wie der komplette idiot - oder musikpädagogisch korrekt - der lernanfänger fühlt. nicht schon ein ganzes gepäck an (vermeintlichem) wissen, mit dem man klugsch... kann, sondern einfach nur neu lernen. und ich kann nicht mal noten lesen. naja, das wird schon, hat der jan gesagt! nett isser und ich geh nächsten dienstag wieder hin. das e-piano (für den anfänger - an alle snobisten) kommt übrigens am freitag vormittag!
Dienstag, Januar 05, 2010
ein leiser start ins neue jahr
nachdem ich gerade gewahr wurde, dass das bild des monats eben noch vom oktober stammte, ist noch ein neuer entschluss für's neue jahr gefasst: das eigene leben mal wieder etwas regelmäßiger zu dokumentieren.
silvester zum beispiel. das dieses jahr sehr ruhig, entspannt und lediglich in zweisamkeit zu ende ging. einschlafen vor mitternacht inklusive. schön. m. und ich waren in bad saarow, haben uns in den ort verliebt und in die kleine gelbe villa am see mit den roten fensterläden. wo schon mehr als der putz abblättert, die regenrinne schief herunterhängt und die fensterläden roh zugeholzleistet wurden. ich habe sie kurzerhand seeperle getauft, in gedanken aus dem winterschlaf heraus saniert und einem kulturellen zweck zugeführt. meine rolle in der wiederbelebten villa besteht dann vorrangig im apfelkuchen backen und freunde bewirten. bloß: wo kommt die million dafür her? seufz...
neben träumen haben wir unsere zeit mit käse-fondue und lachsessen zugebracht, mit lesen verschiedener bücher (hertha müller, ich bin noch nicht soweit, dich länger als 50 seiten zu lesen), spazierengehen im winterwonderland und natürlich schlafen. der perfekte jahresübergang.
in bildern sah das so aus:




Dienstag, Oktober 20, 2009
der wahnsinn
... der letzten wochen scheint sich langsam zu beruhigen. und so ganz langsam werd ich auch mal wieder gewahr, dass...
... ich ca. 4 wochen nicht beim sport war
... beim kinoprogramm nicht im stoff stehe
... freundestelefonate vernachlässigt habe
die gute nachricht ist: jetzt wird alles besser. gestern im kino gewesen und das "weiße band" gesehen. heute 30 min. gelaufen und ein blogeintrag - keine schlechte bilanz, wie ich finde.










