Freitag, Februar 01, 2008

ja bin isch jeck?

oder was macht man als berlinerin zu karneval im rheinland?! was vor zwei jahren nun ersterprobt wurde, ging jetzt in die erste perfektion: karneval feiern! dieses jahr sah das so aus: zuerst musste mal eine anständige vorbereitung geleistet werden! nachdem m. mich schon in berlin rudimentär in den kenntnissen der karnevalslieder unterrichtet hatte - doch auch da klafften große lücken an textsicherheit - kauften wir am kölner bahnhof ein kölsches liederbuch. es listet texte der schönsten lieder zum nach- und mitsingen für textunkundige. eine erste singeprobe erfolgte sogleich noch am bahnhof:




















jetzt also bestens präpariert, sollte ein erstes zeugniss großartiger sangeskunst abgelegt werden. in diversen lokalitäten von mayen, einem verschlafenen kleinen ort in der voreifel (verschlafen? in dieser jahreszeit zumindest kann dies bestritten werden - hier erwacht auch der letze stoffelmuffel nun zu hochform), traten teufelchen und schornsteinfeger ihren feierzug an:




















angesichts solcher bilder frage ich mich dann zwar selbst, bin ich's? aber was getan werden muss, muss eben getan werden. oder wie sagt der rheinländer: es is bi et is! un es küt bi et küt! un es noch immer all joht jange! heute abend geht's weiter nach bonn, dorthin aber in zivil - kleine karnevalspause - und dann erst morgen weiter op n aldermaat. oder so...

hier noch als kleiner nachtrag technischer natur. wir haben eine neue, hervorragende anlage:















mit besten dank an die berater j. und v., die uns mit technisch-juristischem sachverstand sowie design-und-geschlechterverständnis beim kauf dieser wunderschönen yahama pianocraft zur seite gestanden haben!

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

juhuu! Die Anlage ist da! J. ist offensichtlich eine Allzweckberatungswaffe!

Anonym hat gesagt…

Schon aufregend, diese fremden Kulturen...

Anonym hat gesagt…

...aber irgendwie auch beaengstigend!

Anonym hat gesagt…

allerdings! aufregend und beängstigend zugleich. heute am dritten tag des feierns wird's dann auch ein bissel viel und ich bin froh wieder zurück - nach hause - zu kommen. die schöne berliner schnodderigkeit! ick freu mer druff!