Montag, April 28, 2008

bloggen von unterwegs

So die vollendete form des bloggens. Heute teste ich sie das erste mal vom zug von frankfurt nach berlin auf den tasten der "schwarzbeere". Bis auf die tatsache, dass webseiten wirklich komisch angezeigt werden auf diesem ding, dass die tasten wirklich klein sind (zumindest fuer meine finger) und ich manchmal so was schreibe: agdgdgguui, man keine korrekten umlaute schreiben kann und ich noch nicht weiss, wie ich hier bilder hochladen soll - ja ansonsten ist unterwegs bloggen toll! Und mal ehrlich nach so einem 12-stundentag braucht man einfach ein bisschen unterhaltung. Deshalb also ein bissel geplauder aus dem neuen job. Es ist super. Soweit ich das nach drei wochen sagen kann. Versuche mich noch im ngo-orientierungslauf, reise ein bisschen (letzte woche bruessel, heute ffm - alles natuerlich co2-kompensiert, wenn es sich denn nicht vermeiden laesst), lerne die kollegen kennen - die sich bis jetzt sehr nett zeigen - und baue die grundlagen fuer meine arbeit auf. Soweit so gut. Am mittwochabend dann geht's nach london (bis jetzt noch nicht co2-kompensiert, aber das hole ich noch nach) - mein geburtstagsgeschenk antreten! M. Als meine privatorga-frau; das wird toll!

Freitag, April 18, 2008

hermann düne

... ist der rocker für über den wolken! wunderbar - ist nach dem gestrigen heimflug aus brüssel zum musiker des jahres avanciert und rückt langsam an ben folds heran! b. gibt's von dem eigentlich noch neueres als GIANT? bei myspace wurde das irgendiwe nicht so deutlich...

Dienstag, April 15, 2008

kurze zwischenmeldung...

... von einem sehr schönen wochenende mit s.+s., das hauptsächlich aus essen, kunst, ausgehen, viel erzählen und kiezspaziergängen bestand. wollte euch dieses schöne bild aus kreuzkölln nicht vorenthalten:
es ist soo schön in berlin! trotzdem geht's morgen nach brüssel (mit dem flieger - uaahhh), um die kollegen dort kennenzulernen und das arbeitsprogramm für dieses jahr festzuzurren. bin gespannt.

Sonntag, April 06, 2008

neuanfänge...

... sind im frühjahr am schönsten. dienstag war es soweit und ich habe meinen neuen, emotional-wohlfühljob angefangen. wo sag ich hier jetzt mal nicht ausführlich - der / die geneigte leser/-in weiß schon, wo. ist ja auch egal. die hauptsache ist, dass es bisher sehr aufregend, im sinne von viele eindrücke, verwinkelte strukturen, viele viele neue kollegen (nicht nur 40 wie in so einer agentur), ein themengebiet so umfassend wie für einen ganzen lehrstuhl und natürlich die unmengen von formalia, die man am anfang immer wieder neu lernt. auch neu: es gibt einen betriebsrat und geregelte arbeitsmodalitäten. ist man ja fast schon nicht mehr gewöhnt, als arbeitnehmer heutzutage. bzw. es wird einem immer eingeredet, dass es andersherum auch ok ist. mehr kann ich nach den ersten vier tagen auch noch gar nicht erzählen, ich lass das alles mal auf mich zukommen und versuche, nicht allzuviel berlinerin-typischen gedankenstress zu entwickeln...

... sind manchmal auch in der wohnung angebracht, deshalb gestern eine fünfstündige putzaktion - in altdeutsch: frühjahrsputz - die unsere 90m2 blinken und blitzen lässt. die schwäbische hausfrau wäre stolz auf uns. in diesem zusammenhang schaffte die m. kurzerhand ein neues elektrisches gerät an - das uns künftig die arbeit erleichern soll und bequem in jede handtasche passt:

inspiriert von t., der (als bau-ing.) NUR damit arbeitet - gehört so eine schöne kleine ms. bosch auch zu unseren damen-heimwerkerinnen-utensilien. schön.

Sonntag, März 30, 2008

neues aus der hauptstadt ...

... zum ende des monats märz. und so noch schnell einen vierten blogeintrag diesen monat erstellen. mickrig - ich weiß. sorry.

also, was gab's so? ostern zum beispiel: die hälfte hab ich die eltern genervt und beobachtet, was die thüringer so am höchsten christlichen feiertag - am karfreitag - machen. am heiligen. am einzigen fastentag.

BRATWÜRSTE ESSEN.


heiden die!
naja, die berliner waren auch nicht besser und veranstalteten am ostermontag einen superbrunch. b. und die dschungelleute kamen, brachten speisen und feierten die auferstehung. naja oder einfach nur den wahnsinn, der uns nach spätesten dem ersten pastis ereilte. der weg auf den kreuzberg sollte für ausnüchterung sorgen - tat er kaum:

aber schön!

auch schön ist mein neustart - beruflicher natur - bei einer der weltweit größten umweltschutzorganisationen. dienstag schon! der abschied bei den kollegen war zwar nicht so schön - aber irgendeine schattenseite gibt es wohl immer :o( so langsam werde ich aber zappelig, was den neubeginn angeht... es stellen sich tausend fragen... die sich mir wohl in den nächsten wochen beantworten, ich weiß. aber geduld gehört eben nicht zu meinen stärken. bald mehr von der seite des lichts an dieser stelle.

Sonntag, März 16, 2008

M wie madridnachtrag

es sollte kurz noch berichtet werden, für die die es interessiert, wie madrid war. obwohl, wie meine pseudo-empirischen untersuchungen ergaben, einträge abstrakter art zu deutlich höherem leserintersse / kommentieren führen. aber egal.

madrid war toll! eine stadt die ein derart lustiges stadtwappen hat, muss ja auch gut sein:


















ein bär, der sich an einem bäumchen wetzt. was will uns das sagen? dass die madilenios hoch hinaus wollen, die kostenbaren früchte aber immer unerreichbar bleiben?

nun, die stadt zeigte sich uns von einer sehr greifbaren, glücklicherweise auch frühlingshaft-sonnigen seite, die uns die tage wie folgt verbringen ließ:
- ausschlafen und ausgiebig frühstücken
- stadtbummel durch flohmärkte (der größte in europa - sagt man), schlossanlagen (etwas heruntergekommen, tststs), stadtviertel vom gefühlten flair von neukölln bis charlottenburg, parkanlagen, museen (ja, auch in spanien sind museen montags geschlossen und man muss nicht dreimal um das gebäude laufen, um einen nicht vorhandenen eingang zu suchen) etc., etc. das ganze sah typischerweise so aus:





























- ausruhen, p. nennt es abhängen
- essen, aber selbstverständlich nicht zu früh! (mittag gegen 15.30 uhr, abendessen ab 21.30 - alles andere wäre spießig)
- ausgehen (okok, wir haben mal wieder gegen 3.30 den totalabsturz in die müdigkeit hingelegt)
und dann das ganze von vorn. ein perfekter kurzurlaub! der rückflug über berlin war auch perfekt und ließ uns solche nachtansichten von der hauptstadt genießen:














p.s. in leipzig sind alle schwanger oder haben kinder - eine feststellung, die die eigene innere ticktack lauter hörbar werden lässt ;) so sieht das ganze aus: schön oder?!!














viel glück nächsten dienstag, kleiner l. beim licht-der-welt-erblicken!

Freitag, März 14, 2008

interne mails aus der fabrik zu eurer erheiterung

Liebe Kollegen!

Ihr habt heute die einzigartige Chance, Platz in unserem Kühlschrank zu gewinnen. Wer als erstes errät, wie lange das älteste Produkt bereits in unserem Kühlschrank stand und was es war (oder eben früher mal war), bekommt eine persönlich zugewiesene Stellfläche von 10 Quadratzentimetern.

Ja, ihr habt richtig geraten, ich mache euch mal wieder die W. (für die fünf Menschen, die wissen, wer das ist...).

Aber im Ernst: S. und ich haben gerade den großen Kühlschrank entmüllt und dabei Erstaunliches über Bewundernswertes bis hin zu ganz besonders Eckelhaftes enthüllt. Highlights gefällig? Salat, der im eigenen Saft von geschätzten 300 Millilitern Wasser schwamm. Tomaten, die von einer Schimmelschicht so dicht überzogen waren, dass sie gerade noch so als Tomaten zu erkennen waren. Eher hinsichtlich der Form als der Farbe wohlgemerkt. Etwas, das mal Frischkäse gewesen sein sollte, nun aber aussah wie ein gut gereifter französischer Camembert.

Ich denke, ihr ahnt, worauf ich hinaus will. Das ist doch echt kein Zustand!! Jeder stellt sein Zeug in den Kühlschrank und vergisst es dann, bis es wieder alleine hinaus spazieren kann.

Bitte!!!! Achtet darauf, dass die artgerechte Kühlschrankhaltung am gesetzlich vorgeschriebenen Haltbarkeitsdatum endet. Ob mit Weitblick, Rundum-Blick oder Vier-Augen-Doppel-Querschnittsblick ist mir echt egal.

copyright by küchendschungel
p.s. über das großartige madrid-wochenende berichte ich demnächst - sorry - aber tausend dank schonmal vorab an unsere beherbergerin p. du bist die beste!

Sonntag, März 02, 2008

musik-lethargie-wochenende

was mit einem grandiosen musikalischen feuerwerk startete, endet höchstwahrscheinlich lethargisch vor dem tatort-fernseher: dieses wochenende.

mein lob gilt zunächst den jungs und mädels aus der weserstraße, die mit der weserrakete das wahrscheinlich erste nicht-orientalische musikevent in neukölln starteten. am freitag zum ersten mal in den wanted-to-be-hip kneipen in und um die weserstraße: handgemachte musik, transenkomik, berge von menschen (auch aus anderen stadtbezirken angereist - soweit ist es schon mit der weserstraße, formally known as the straße with the most murders in berlin), gutes tschechisches und polnisches bier und die ersten ausläufern von emma, die uns dreimal überlegen ließ, bevor wir zur nächsten kneipe aufbrachen. zwischendurch noch schnell nada surf mit einer lohnenswerten vorband - neuentdeckung meinerseits rogue wave mitgenommen, nein genossen natürlich:















p.s. radio eins kennt sie natürlich schon und spielt mir heute morgen "lake michigan" in die noch verträumten frühstücksohren.














der samstag spielte sich vorrangig auf dem sofa - zwischen meinem buch, der national geographic, tee, wunderbarem kuchen von mister minsch aus der yorckstraße (berlins bestem konditor), elterntelefonaten und full metal jacket als abendunterhaltung ab. und ich fürchte der sonntag wird nicht aktiver... mal sehen...

Sonntag, Februar 24, 2008

leser werben leser...

... hier also die auflösung der mysteriösen ankündigung von freitag. unter lautem protest der m. habe ich eine reihe "wunderschöner" dinge in unserer küche aufgebaut. und warum? das sollen die preise für diejenigen sein, die KEINE leser werben. also: jede/r, der/die einen neuleser/in wirbt, muss keins von diesen dingen erhalten: weder den hausgreuel-sudoku-würfel, noch das seifenblasendings, noch die freiheitsstatue von der m., die sorgenpüppchen, eine fusselrolle, heizkissen für die taschen, teeknubbel oder das buch zellulite ist heilbar.










also überlegts euch, jeder der nicht spätestens bis montag in den kommentaren einen hinweis auf seine identität und die des neulesers gegeben hat, dem schicke ich ungefragt eines dieser dinge!

was gabs noch so am wochenende, außer quatsch um halb 12 nachts? b.'s geburtstag! glückwünsche! besuch von i. und d. mit babybauch. also i.'s bauch zumindest.



















und viel rumlungern und die zweite erkältung in diesem jahr auskurieren... laaangweilig, jetzt ist's gut mit krank sein!

Donnerstag, Februar 21, 2008

für katja - die unbekannte leserin

dieser eintrag ist eine hommage an die unbekannte leserin aus n. - schwester vom k. gelobt sei sie, die sie diesen blog aus eigenem antrieb gefunden hat und ... oh wunder ... ihn weiterhin liest. ich danke dir, dass du damit die these vom frechen b. zunichte machst, dass dieser blog ewig mit 5-einhalb lesern herumkrebsen wird. ich denke, die schallmauer der von ihm beim relaunch geforderten 8 konsumenten haben wir damit durchbrochen!

liebe leser und leserinnen, noch ein schmankerl, auch die nächsten wochen am ball zu bleiben: demnächst startet die große "leser-belohnungsaktion" hier bei der berlinerin. details werden am wochenende verraten - bis bald an ihren bildschirmen!

Sonntag, Februar 17, 2008

erste frühjahrsboten ...

... sind allenthalben schon zu entdecken...
ob als schneeglöckchen in bad langensalza an ein mäuerchen gekauert:













oder als fröhlich-verschmitztes jugendphoto des kleinen b. (wie kommt das eigentlich in diees optikgeschäft mitten in thüringen, b., das musst du erklären!):













als liebreizende sonderaktionen provinzieller verkaufskunst:

























oder als traditionell-liebevolle reinkarnation des fast ausgestorbenen "draußen-nur-kännchen":

(obwohl uns die, ob der winterlichen temperaturen, drinnen serviert wurden!)








all diese bilder zeigen doch in ihrer unterschiedlichkeit - manch eine/r würde vielleicht sogar sagen: zusammenhanglosigkeit - eines: der winter kann seine karten auf den tisch legen und das zepter an frau frühling übergeben. uns langt's mit kälte, grauheit und schalmonster, die sich durch u- und s-bahnen quetschen - wir wollen sonnenschein, wärme und sommerkleider. basta!

Dienstag, Februar 05, 2008

neues in kürze

neue hobbies (?):
gestern mit der food-of-love-frau und der küchendschungelqueen klettern gewesen, bin immer noch sehr begeistert und hatte gar keine höhenangst (naja fast keine ;o) aussehen tut das so richtige bilder gibt's dann mal, wenn der gute erste eindruck sich zu einer regelmäßigen sportlichen betätigung ausgewachsen hat...

neue bilder:
als nachtrag zur crème brulée (man beachte den einsatz des wahnsinns-mega-gas-brenners, geschenk der fabrik zum dreißigsten, das uns eine wahrlich schöne kruste auf die etwas flüssig geratene crème brulée machte):








neue wochenendpläne:
da ich diese woche wahrscheinlich wieder zu nix komme, hier der forecast der tätigkeiten: fahren nach ef zu den eltern und feiern wilde familiengeburtstage. meinen, den der kleinen schwester und den des großcousins. wat schön! eigentlich wollten wir zwar nach karneval nicht so viel trinken... aber was soll's! danach gibt's noch zwei tage wellness in bad langensalza. die massagen sind gebucht, die ferienwohnung reserviert und das termalwasser bis dahin hoffentlich angeheizt. entspannung pur!

details dann nächste woche!

Freitag, Februar 01, 2008

ja bin isch jeck?

oder was macht man als berlinerin zu karneval im rheinland?! was vor zwei jahren nun ersterprobt wurde, ging jetzt in die erste perfektion: karneval feiern! dieses jahr sah das so aus: zuerst musste mal eine anständige vorbereitung geleistet werden! nachdem m. mich schon in berlin rudimentär in den kenntnissen der karnevalslieder unterrichtet hatte - doch auch da klafften große lücken an textsicherheit - kauften wir am kölner bahnhof ein kölsches liederbuch. es listet texte der schönsten lieder zum nach- und mitsingen für textunkundige. eine erste singeprobe erfolgte sogleich noch am bahnhof:




















jetzt also bestens präpariert, sollte ein erstes zeugniss großartiger sangeskunst abgelegt werden. in diversen lokalitäten von mayen, einem verschlafenen kleinen ort in der voreifel (verschlafen? in dieser jahreszeit zumindest kann dies bestritten werden - hier erwacht auch der letze stoffelmuffel nun zu hochform), traten teufelchen und schornsteinfeger ihren feierzug an:




















angesichts solcher bilder frage ich mich dann zwar selbst, bin ich's? aber was getan werden muss, muss eben getan werden. oder wie sagt der rheinländer: es is bi et is! un es küt bi et küt! un es noch immer all joht jange! heute abend geht's weiter nach bonn, dorthin aber in zivil - kleine karnevalspause - und dann erst morgen weiter op n aldermaat. oder so...

hier noch als kleiner nachtrag technischer natur. wir haben eine neue, hervorragende anlage:















mit besten dank an die berater j. und v., die uns mit technisch-juristischem sachverstand sowie design-und-geschlechterverständnis beim kauf dieser wunderschönen yahama pianocraft zur seite gestanden haben!

Donnerstag, Januar 24, 2008

crème brulée oder die renaissance der süßspeise

strategische geburtstagswünsche führen zu hervorragenden geschenken und nachgeschenken! von der agentur habe ich mitte januar schon einen kleinen bunsenbrenner für die perfekte crème brulée bekommen und das küchendschungelteam ließ jetzt die zutaten dazu nicht fehlen: schälchen, eier, milch, vanille und ein originalrezept. das schlummert alles noch im büro und wartet darauf, am wochenende ausprobiert zu werden. erste opfer der cème brulée-künste werden b. und m. sein, die am samstagabend - nach dem verschobenen spaghetti aglio et olio-essen - in den genuss der köstlichen nationalnachspeise der franzosen kommen. ein bild derselben wird an dieser stelle nachgereicht! versprochen!

Montag, Januar 21, 2008

wie macht man sich möglichst viel arbeit...

... für einen vergleichsweise kleinen sachverhalt? diese frage lässt sich immer wieder schön mit der täglichen kundenarbeit beantworten: infografiken bauen z.b. so eine grafik das ist eine schwierige sache: es gibt eine überschrift, eine unterüberschrift, den grafikblock, eine quelle und weitere informationen - fünf dinge bei denen man herrlich aneinander vorbeireden kann. hat man die zahlen ausgetauscht, fällt dem lieben kunden ein, noch weitere bestandteile des guten stücks verändern zu wollen. ist der text ausgetauscht, fällt auf, dass da noch ein "ungefähr" rein muss. ist das vollbracht, gehört dann doch noch die quellenangabe verändert. dass der arme grafiker dabei immer wieder die indesign-datei anfassen muss, anpassen und in verschiedene datenformate exportieren muss, scheint dabei unwichtig. Oder unverständlich. mit copy-paste ist es da eben nicht getan. Und die nerven der lieben berater und grafiker liegen - nach drei änderungsschleifen und fünf telefonaten, einer schriftlichen gesprächsnotiz, die alles aneinander-vorbeireden dann erklären muss - BLANK!

Sonntag, Januar 20, 2008

durchgeknallte frauen von größenwahnsinnigen herrschern

... oder wie verbringe ich meinen samstag abend mit möglichst viel wahnsinns-input.

des rätsels lösung: das stück "diktatorengattinnen" in der volksbühne anschauen und sich dann entweder zu höchsten lobeshymnen versteigen, wie meine beleiterinnen, oder schlechtgelaunt und frustriert den rest des abends beginnen. denn, das war das einzig gute an diesem stück: 19.00 uhr beginn - 20.30 uhr ende. der rest eine mischung aus zusammenhangslosen postmodernen klauseln, drei gutaussehende schauspielerinnen, von denen zugegeben sophie rois herausragend war, sex mit einem monstertier von einem anderen stern und jede menge para-absurdestheater-einlagen und fertig ist der theaterabend à la pollesch. ich fand's grauenhaft, aber vielleicht fehlt mir auch der esprit (*hand-an-stirn-leg-schmacht*). aber immerhin freut es mich nachträglich, dass es auch andere schwierig fanden.

etwas löste sich die stimmung des abends wieder, als im u-bahnhof weinmeisterstraße ein neues statement zur plakatkampagne der kernenergiegemeinde gesichtet wurde:















ein absacker am kotti über'm kaiser (küchendschungel: ab 9 ist's da wirklich hervorragend) und dann noch ein spätfilm zu hause. ende des kulturprogramms.


p.s. um das nicht in der lebenschronik zu vergessen: die letzten beiden wochen standen im zeichen von wes anderson, einen filmemacher, den ich erst jetzt durch b. und den neuen film "darjeeling limited" entdeckt hab. wunderbar und mehr als empfehlenswert. ich denke, wenn jemand tom robbins verfilmen könnte dann herr anderson.

Freitag, Januar 18, 2008

radio eins lügt?

NIEMALS! oder doch - zumindest was das wetter angeht! und beim wetter bin ich gerade sehr sensibel. ich fürchte, die letzten wochen (gefühlte monate) bleigrauer himmel beginnen, mir auf's gemüt zu schlagen! wir brauchen sonne! und urlaub - oder zumindestens wochenende.

deshalb soll dieser beitrag - trotz allem gejammer - die hoffnung auf ein entspanntes und fröhliches wochenende in die kleine blogger-gemeinde tragen! viel spaß euch allen und als kleine neue leseempfehlung seien diese beiden blogs von querköpfen allererster güte genannt: zapfengestrichenes und liebesessen

Sonntag, Januar 06, 2008

relaunch - jetzt aber richtig!

dank dem wahnsinnsdesign-genie und der umsetzungsgeschwindigkeit des lieben b könnt ihr jetzt eine herrliche artdekko-gestaltung bewundern. vielen lieben dank an dieser stelle und viel spaß beim lesen unter den wunderschönen engelsflügeln.

wer sich bis jetzt immer noch nicht die schwierige blogadresse merken konnte, kann diesen blog jetzt auch unter: www.die-berlinerin.de direkt lesen! auch dafür dank an den großzügigen geburtstagssponsor!

30!



geburtstag mal anders. und damit auch weihnachten. gefeiert wurde an der ostsee im schönen baabe, ca. 50 meter vom strand entfernt. los ging's am 23. mit m., b. und k. in einem schönen robben und wientjes auto mit 200 kilo gepäck und bester sonnenlaune. wir besetzten erst einmal eines der beiden ferienhäuser, die in den kommenden tagen unser zuhäuschen sein sollte. der kamin wurde angeschürt (naja mit ca. 2stündiger anstrengung), gutes essen gegessen, strandspaziergänge gemacht und ganz ruhig weihnachten gefeiert. zum geburtstag kamen dann die restlichen der 7 kinder mit hund und es ging los mit:

12-stündigen filmsessions dank b.'s beamer
skatrunden und anderen spielexzessen
wellnessausflügen in die dreimann-sauna
strandspaziergängen und bauplänen für das inselparadies
drachenflugstunden mit den bonner mädels
geburtstags- und silvesterracletten
bücher lesen, wein und anderes trinken
und und und .... weiterlesen in prosalänge hier



und wer fragen wollte: nein, es fühlt sich nicht anders an 30 zu sein! danke!

Freitag, Dezember 21, 2007